„Jeder meint, dass seine Wirklichkeit die richtige Wirklichkeit ist.“
– Hilde Domin


כל אחד חושב שהמציאות שלו היא האמיתית
– הילדה דומין
Wir laden Sie ein, mit uns die Wege zum jüdischen Rheinland zu entdecken. Beobachtungen, Gedanken, Begegnungen. Wir freuen uns auf Sie.

Rhenania Judaica – geführte Stadtrundgänge zur jüdischen Geschichte Kölns
Tal Kaizman begann 2001 mit Stadtrundgängen zur jüdischen Geschichte Kölns. Ihr Anliegen ist es, jüdisches Leben in seiner Vielfalt, in Vergangenheit und Gegenwart, sichtbar zu machen und durch Wissen und persönliche Begegnung Vorurteile abzubauen. Um dieses Anliegen weiterzutragen, formierte sie ein Team erfahrener Stadtführer*innen und gründete 2009 die Gruppe Rhenania Judaica.
Unser Angebot richtet sich an Menschen, die sich für die kulturelle, soziale und politische Lebenswelt von Jüdinnen und Juden in Köln und im Rheinland interessieren. Wir möchten Geschichte nicht nur vermitteln, sondern persönliche Zugänge schaffen und zum Nachdenken über aktuelle Themen anregen: Migration und Inklusion, Akzeptanz und Akkulturation, Emanzipation und gesellschaftlicher Erfolg, aber auch Ausgrenzung, Verfolgung, Flucht und Resilienz.
Jüdisches Leben in Köln – eine Geschichte von 1700 Jahren
Kölns Stadtgesellschaft ist seit der Antike von kultureller Vielfalt geprägt. Ein besonderes Zeugnis dafür ist ein Gesetz des römischen Kaisers Konstantin aus dem Jahr 321, das sich an die Kölner Stadtvertreter richtete und die Beteiligung von Juden am öffentlichen Leben der Stadt regelte. Es gilt als der früheste schriftliche Beleg für jüdisches Leben nördlich der Alpen und im Gebiet des heutigen deutschsprachigen Raums.
Dieses außergewöhnliche historische Erbe ist bis heute Teil Kölns. Mit unseren Stadtrundgängen möchten wir eine Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlagen, Geschichte lebendig erzählen und jüdisches Leben in Köln sichtbar machen.
Kommen Sie mit uns auf Entdeckungsreise durch 1700 Jahre jüdisches Köln.

Angebot
Köln

Kölns Stadtgesellschaft ist seit der Antike geprägt durch kulturelle Vielfalt.
Ein Gesetz des römischen Kaisers Konstantin über die Beteiligung von Juden im Stadtrat aus dem Jahre 321 war an die Kölner Stadtvertreter gerichtet und ist bis heute der erste schriftlich Beleg für jüdisches Leben im heutigen deutschen Sprachraum. Ein besonderes historisches Erbe lebt in Köln. Das Team von Rhenania Judaica möchte eine Brücke sein, dieses Erbe zu vermitteln
Rheinland

Nach den Pogromen des Mittelalters entstanden jüdische Landgemeinden
Nach der französischen Revolution und insbesondere zu preussischer Zeit kam den Landgemeinden eine neue Bedeutung zu. Friedhöfe, ehemalige Synagogen, Wohn- und Geschäftshäuser erinnern an die Zeit des rheinischen Landjudentums.
SchUM

Die SchUM–Städte am Rhein:
Schin – Sch – Schpira – Speyer ● Waw – U – Warmaisa – Worms ● Mem – M– Magenza – Mainz ●
Die frühen jüdischen Gemeinden im deutsch- sprachigen Raum (hebr. „Aschkenas“) bilden die Keimzeile eines bedeutenden Zweiges der jüdischen Zivilisation, dem aschkenasischen Judentum. Die Wurzeln sind am Rhein zu finden. Ein früher jüdischer Gemeindebund mit Gelehrten, Überlieferungen, Persönlichkeiten und Gebäuden. Die Blütezeit war zwischen dem 11. und Mitte des 14. Jahrhunderts.
